Über uns
Bad Bentheimer Interessengemeinschaft e.V.

Die BBI ist eine Interessengemeinschaft der Kaufleute aus Bad Bentheim. Der Verein wurde am 16.8.1948 gegründet und ist im Vereinsregister eingetragen. Heute sind in diesem Verein über 124 Betriebe aus Bad Bentheim und Gildehaus vertreten.

Der Verein sieht sich als Bindeglied zwischen den Kaufleuten der Stadt und der Politik.
Sie organisiert Veranstaltungen, die weit über die Grenzen der Stadt Bad Bentheim bekannt sind und jedes Jahr zahlreich Menschen nach Bad Bentheim holt.

An jedem ersten Montag im Monat findet ein Unternehmerstammtisch im Hotel Grossfeld statt.

Der Verein wird vertreten durch

  • 1. Vorsitzende: Sonja Hemme
  • 2. Vorsitzender: Christian Hellendoorn
  • Kassenwart: Jan Somberg
  • Schriftführer: Arno Frey
  • Beirat: Bernd Engels | Jan Oelen | Markus Weiß | Thorsten Hopp
Unser Leitbild
Wo liegen unsere Wurzeln?
Auf welchen Werten gründen wir unsere Tätigkeit?

Was ist der Sinn unserer Tätigkeit – was ist unser Auftrag?

Der Verein ist das Bindeglied zwischen den Kaufleuten der Stadtverwaltung, den Bürgern und der Politik.

Wie ist unser Selbstverständnis?

a. Regelmäßiger Gedankenaustausch, Erfahrungsaustausch
b. Unterrichtung der Mitglieder über gesetzliche, steuerliche und kommunale Maßnahmen
c. Gegenseitige Unterstützung der Mitglieder in Fragen, die sich aus der geschäftlichen Situation ergeben
d. Unterstützung der Behörden bei allen Angelegenheiten, die mit dem Beruf der Mitglieder und der wirtschaftlichen Situation in Zusammenhang stehen
(Auszug aus der Satzung)

Woher kommen wir?
Am 16. August 1948 (einen Monat nach der Währungsreform) gründeten Unternehmer aus Handel, Handwerk und Industrie einen Interessenverband zum Zwecke der gegenseitigen Unterstützung.

Was sind unsere Ziele, unsere Zielwerte?

Wie wollen wir sein?
Die BBI sieht sich in der Öffentlichkeit als kompetenten Vertreter der Kaufmannschaft, mit dem Ziel alle Betriebe von Bad Bentheim zu vertreten.

Was wollen wir erreichen?
Die Größe und Stärke ermöglicht der BBI Netzwerke und Einkaufskollektive für den einzelnen Betrieb aufzubauen. Durch ein einheitliches gemeinsames Auftreten unterstreicht der Verein seine Durchsetzungskraft.

Wo wollen wir hin?
Wissen weitergeben ist die Basis von Erfolg. Interessante Vorträge sollen den Mitgliedern angeboten werden. Dazu gibt es Betriebsbesichtigungen unter den Mitgliedern.

Was ist der Zweck unserer Tätigkeit? – das Ziel für uns und unsere Mitglieder
Durch möglichst viele Mitgliedschaften in Berufsverbänden, Wirtschaftsvereinigungen und Politik soll bewirkt werden, dass die einzelnen Betriebe sich durch Wissen gegenseitig stärken.

 

Wie setzen wir unsere Zielwerte um?

 Wie gehen wir miteinander um?
Mitglieder gehen kollektiv, ehrlich und partnerschaftlich miteinander um. Sie unterstützen sich bei ihrer Arbeit und kritisieren sich konstruktiv. Ein regelmäßiger Ge­dan­kenaustausch findet an jedem 1. Montag im Monat im Hotel Grossfeld statt.

Welchen Stellenwert haben die Mitglieder?
Die Mitglieder sollen sich innerhalb der BBI entfalten und aufbauen können. Neue Ideen von Mitgliedern werden in der BBI diskutiert und ggf. solidarisch umgesetzt. Informationen werden an die Mitglieder weitergegeben. Dafür wird die Internetplattform www.bbionline.de genutzt. Hier finden unsere Mitglied in einem geschützten Bereich alle relevanten Informationen.

Wie gehen wir mit unseren Geschäftspartnern (Stadt, Vereinen, Ämtern, Verbänden, Innungen, öffentlichen Organen), Mitgliedern und Kunden/Gästen um?
Menschen, die miteinander sprechen, können sich auch entwickeln. Um die Kommunikation zwischen den Mitgliedern, der Politik, der Stadtverwaltung, Vereinen und den Nachbargemeinden zu verstärken, zu verbessern und zu fördern, werden jährlich ein Familiengrillen, zweijährlich ein Ball für die Obergrafschfter Werbegemeinschaften und Treffen organisiert.

Wie verhalten wir uns in der Öffentlichkeit?
Wir präsentieren uns geschlossen und kompetent nach außen. An den Eingängen der Mitgliedsbetriebe wird dieses mit einem Schild symbolisiert.

Wo ist unser Platz in der Gesellschaft?
Unser Platz ist mittendrin. Als Ansprechpartner für Institutionen, Vereine, Wirtschaftsverbände und Bürger haben wir durch unsere aktive Mitarbeit in der Ratsarbeit, den Fraktionen und div. Ratsausschüssen für unsere Mitglieder einen hohen Wissensstand und einen bedeutenden Einfluss.

Wie und nach welchen Prinzipien betreiben wir unseren Verein?
Die Mitglieder stehen im Vordergrund. Deren Interessen vertreten wir im Einklang der BBI nach außen. Über die Stadtgrenzen hinaus vertreten wir die Interessen unserer Stadt. Durch regelmäßige Rundschreiben werden die Mitglieder über Neuigkeiten wie Fördermaßnahmen, Vorträge, Be­- schlüsse aus der Politik usw. informiert. Weiterhin finden zwei ordentliche Versammlungen für die Mitglieder im Jahr statt.

Satzung

Satzung der Bad Bentheimer Interessengemeinschaft e.V.
Handel, Handwerk, Industrie & Gastronomie
Grundlage: Erste Satzung vom 16. August 1948
Eingetragen beim Amtsgericht Nordhorn am 23. August 1956
im Vereinsregister unter der Nr. VR 38

Satzungsänderung: 9. September 1975
Satzungsergänzung / Namensänderung: 14. März 2001
Satzungsergänzung: 25. Oktober 2004

Diese Satzung entspricht dem Stand vom 25. Oktober 2004

 

In der Erkenntnis, dass in der heutigen Zeit und in der Zukunft nur durch Zusammenschluss aller Handel– und Gewerbebetreibender und nur durch ihr gemeinsames Handeln die Erhaltung ihrer Existenz und die Erreichung gemeinsamer Ziele erreicht werden kann, ist heute ein Verein gegründet worden, der sich folgende Satzung gegeben hat:

§1

Name, Sitz und Zweck des Vereins

1. Der Verein führt den Namen „Bad Bentheimer Interessengemeinschaft e.V. Handel, Handwerk, Industrie & Gastronomie“. Er hat seinen Sitz in Bad Bentheim und wird in das Vereinsregister des Amtsgerichts Nordhorn eingetragen.
2. Der Verein ist der Interessenvertreter sämtlicher Betriebe des Handels, des Handwerks, des Gewerbes und der Industrie. Dieses Ziel soll insbesondere durch folgende Maßnahmen erreicht werden:
a. Regelmäßiger Gedankenaustausch, Erfahrungsaustausch,
b. Unterrichtung der Mitglieder über gesetzliche, steuerliche und kommunale Maßnahmen,
c. Gegenseitige Unterstützung der Mitglieder in Fragen, die sich aus der geschäftlichen Situation ergeben,
d. Unterstützung der Behörden bei allen Angelegenheiten, die mit dem Beruf der Mitglieder und der wirtschaftlichen Situation in Zusammenhang stehen.

§2

Mitgliedschaft

1. Mitglied des Vereins kann jede natürliche Person, jede juristische Person des privaten Rechts, jeder Verein, Genossenschaft oder sonstige Organisation werden, wenn sie die Ziele des Vereins unterstützen wollen.
2. Über die Aufnahme entscheiden Vorstand und der Beirat in gemeinsamer Sitzung mit einfacher Stimmenmehrheit.
3. Die Mitgliedschaft endet durch schriftliche Mitteilung an den Vorstand und wird zum Jahresende wirksam, wenn die Erklärung mindestens 3 Monate vorher abgegeben wird. Sie erlischt ferner durch Tod und durch Ausschluss. Über den Ausschluss beschließt der Vorstand und Beirat in gemeinsamer Sitzung mit einfacher Stimmenmehrheit.

Ferner erlischt die Mitgliedschaft juristischer Personen durch Erlöschen der Rechtsfähigkeit.

§3

Die Organe des Vereins

Die Organe des Vereins sind:
1. Die Mitgliederversammlung
2. Der Vorstand
3. Der Beirat

§4

Der Vorstand

1. Dem Vorstand gehören an:
a. der erste Vorsitzende
b. der stellvertretende Vorsitzende
c. der Schriftführer
d. der Kassenführer
2. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung gewählt und zwar mit einfacher Stimmenmehrheit auf die Dauer von 4 Jahren. Wiederwahl ist möglich.

§ 5

Die Aufgaben des Vorstandes

1. Der erste Vorsitzende oder sein Stellvertreter vertreten den Verein je allein gerichtlich oder außergerichtlich.
2. Der Vorstand führt die laufenden Geschäfte des Vereins und trifft die für die Erreichung der Vereinsinteressen erforderlichen Maßnahmen, wobei er die Bestimmungen der Satzung und die Beschlüsse der Mitgliederversammlung zu beachten hat.
Der Vorstand hat das Vereinsvermögen sachlich und nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten zu verwalten und darüber der Jahreshauptversammlung Bericht zu erstatten.
3. Bei wichtigen Angelegenheiten hat der Vorstand den Beirat einzuladen und mit ihr gemeinsam die notwendigen Maßnahmen zu beraten und zu beschließen.
Als wichtige Angelegenheit gelten insbesondere:
a. Aufnahme und Ausschluss von Mitgliedern,
b. Werbemaßnahmen und die Veröffentlichungen.
4. Über jede Vorstandssitzung ist ein Protokoll anzufertigen und von zwei Vorstandsmitgliedern zu unterzeichnen. Eine Abschrift ist den Vorstandsmitgliedern zu übergeben.

§ 6

Der Beirat

Der Beirat wird von der Mitgliederversammlung mit einfacher Stimmenmehrheit auf die Dauer von 4 Jahren gewählt. Er besteht aus bis zu 4 Vereinsmitgliedern.
Er hat den Vorstand zu unterstützen und zu beraten, insbesondere bei der Vorbereitung der Mitgliederversammlung und anderer wichtiger Veranstaltungen, sowie bei allen Werbemaßnahmen und Veröffentlichungen.

§7

Die Mitgliederversammlung

1. Die Mitgliederversammlung ist das oberste Beschlussorgan des Vereins.
Sie wird alljährlich nach Abschluss des Geschäftsjahres einberufen (Jahreshauptversammlung).
Auf Beschluss des Vorstandes oder auf Antrag des Beirates oder eines Antrages, der mindestens von 10 Mitgliedern unterschrieben ist, muss eine Mitgliederversammlung einberufen werden.
2. Die Jahreshauptversammlung hat insbesondere folgende Aufgaben:
a. Beschluss über die Berichtigung oder Ergänzung der Satzung
b. Richtlinien für das kommende Geschäftsjahr
c. Terminplan für besondere Maßnahmen und Veranstaltungen
d. Entgegennahme des Jahresberichts des Vorstands und des Rechnungsberichts
e. Beratung und Aussprache über die Berichte und Beschluss über die Entlastung des Vorstandes
f. Neuwahl des Vorstandes und Beirates nach Ablauf der Berufungszeit oder bei außerordentlichem Ausscheiden eines Vorstands – oder Beiratmitgliedes
g. Wahl von zwei Rechnungsprüfern, wobei bei jeder Wahl ein Rechnungsprüfer nicht wiedergewählt werden darf.
3. Die Einladung erfolgt durch den Vorstand durch Rundschreiben.
4. Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, ohne Rücksicht auf die Anzahl der erschienenen Mitglieder (Ausnahme, s. §9 ). Die Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit gefasst. Bei Stimmengleichheit wird erneut abgestimmt. Ergibt sich wieder Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden.
5. Über alle Mitgliederversammlungen ist ein Protokoll anzufertigen, das von 2 Vorstandsmitgliedern und einem Beiratsmitglied zu unterschreiben ist.
6. Die Vertretung einzelner Mitglieder bei Ausübung der Mitgliedschaft kann lediglich durch ein anderes Mitglied erfolgen. Bevollmächtigung erfolgt durch schriftliche Vollmachtserklärung.

§8

Beitrag und Vermögensgestaltung

Der Verein strebt keinen Gewinn an. Für die Bestreitung der Kosten für die Geschäftsführung und die erforderlichen Maßnahmen wird ein Beitrag erhoben, dessen Höhe von der Jahreshauptversammlung festgesetzt wird.

§9

Satzungsänderungen und Auflösen des Vereins

Wenn über die Berichtigung oder Ergänzung der Satzung zu beraten und zu beschließen ist, muss jedes Mitglied 4 Wochen vorher schriftlich eingeladen werden. Sind weniger als 50% der Mitglieder erschienen, so ist eine neue Mitglieder-versammlung spätestens binnen 4 Wochen neu einzuberufen. Zu dieser Mitglieder-versammlung muss spätestens 2 Wochen vorher schriftlich eingeladen werden. Die Versammlung ist sodann ohne Rücksicht auf die Zahl der Mitglieder beschlussfähig. Beschlüsse müssen mit 2/3 Mehrheit der anwesenden Mitglieder gefasst werden. Dies gilt auch für die Auflösung des Vereins. Bei Auflösung ist gleichzeitig ein Beschluss über die Verwendung des Kassenbestandes zu fassen.

§10

Gültigkeit und Geschäftsjahr

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Mit der Beschlussfassung dieser Satzung tritt die Satzung vom 14. März 2001 außer Kraft.

60 Jahre BBI

Ein Rückbklick auf die Geschichte der BBI

von Georg Pauling, Schriftführer BBI e.V.

1_ordenliche_MonatsversammlungAufkleberMöppken

Am 16. August 1948 gründeten einige Unter­nehmer die heutige Bad Bentheimer Interes­sengemein­schaft e.V. (BBI). Damals hieß der Verein noch „Inte­ressengemein­schaft der Handel- und Gewerbe­treibenden in Bentheim e.V.“ (IGHG.) 1. Vorsitzender war Verleger August Hellendoorn von der gleichnamigen Druckerei, den 2. Vorsitz hatte Ernst Köster vom Lederwarengeschäft Wittkamp. Weitere Gründungs­mitglieder waren Malermeister Gerhard Bruns, Tiefbauunternehmer Bernhard Diekel, Bezirks­schorn­­stein­feger­meister Hans Heine, Gärtnerei­besitzer Fritz Stüvel, Gastwirth Vollrath Seemann, Elektromeister Hindrik Schlüter, Vulkani­sier­meister Walter Schröter, Handelsver­treter Erich Schwepe, Uhrmachermeister Josef Vahrenhorst, Bäcker­meister Ernst Kaune, Wäschereiunter­nehmer Hermann Wittenbrink-Kuhl, Schneidermeisterin Anna Kathmann, Bau­unternehmer Hermann Steenweg, Gärtner Theodor Bockholt, Regierungsrath z. Wv., Kaufmann Paul Wilke sen. und Elektromeister Gerhard Schepers. Teilweise werden diese Geschäfte heute noch von den Kindern oder Enkelkindern weitergeführt. Nach dem Wieder­aufbau in Deutschland kamen die Wirtschafts­wunder­jahre. Die Un­ter­nehmer in (damals noch) Bentheim machten gute Geschäfte. Es gab über hundert kleine Einzelhandelsgeschäfte. Seine Lebensmittel kaufte man noch in der Nachbarschaft. In den 70ern trat dann auch der Wandel in Bentheim ein. Der erste Supermarkt siedelte sich an. Die Mobilität ermöglichte auch Fahrten in die naheliegende Städte mit den ersten Einkaufsstraßen. So langsam setzte in Bentheim das Einzelhandelsgeschäftssterben ein. Ich kann mich noch gut daran erinnern, dass wir allein in Bentheim 5 Schlachter hatten. In dieser Zeit lebte die IGHG wieder auf. Man organisierte sich und veranstaltete zum Nikolaus einen Umzug. Am 3. Dez. 1977 wurde zum ersten Mal geknobelt. 1980, als Paul Wilke sen. den 1. Vorsitz an seinen Sohn übergab, zog er in seiner Abschiedsrede ein Resümee. Er trägt schon damals vor, dass der Verein auf 2 Ebenen aufgebaut sein sollte. 1. auf der örtlichen Ebene, um
a. die Auswüchse in den eigenen Reihen zu vermeiden.
b. die Bedrohung von außen abzuwenden.
c. die Mitwirkung des bestehenden guten Status Quo für die Mittel­stands­betriebe zu erhalten und weiter zu entwickeln.
d. Einfluss auf die Ratsarbeit durch den Einzug eines Vertreters aus unseren Reihen in den Stadtrat zu nehmen.
2. auf der überörtlichen Ebene: die Vertretung unserer Belange beim Gesetzgeber. Das ist nur möglich, wenn wir unsere Berufsverbände stark machen, indem wir die richtigen Vertreter in die Gremien wählen und die notwendigen Mittel zur Verfügung stellen.
Auf seinen Vorschlag nennt sich die IGHG von nun an „Aktivgemeinschaft Handel, Handwerk und Gewerbe“. Weiter zieht Wilke sen. Bilanz, dass die Zusammenarbeit bei der Inseration zur Weihnachtszeit und zum Nikolausknobeln gelungen ist. Er stellt aber auch fest, dass das nicht reicht. Auch damals war es schon so, dass man die Arbeit allein dem 1. Vorsitzenden aufbürdete. Deshalb rief er zu mehr Absprachen und Zusammenhalt auf.

Von 1985 bis 1988 wurde das erste Mal die Wilhelmstraße zur Fußgängerzone erklärt. Verschiedene Briefe von Betrieben belegen daraufhin erhebliche Umsatzeinbußen.

Am 26. März 1987, unter der Leitung des neuen 1. Vorsitzenden Karl Stollenwerk, kam die erste Ausgabe des Bentheimer Möppken heraus. Dieses Blättchen erschien über mehrere Jahre. 1991 wird zum ersten Mal ein Weihnachtsmarkt auf dem Rathausplatz veranstaltet. Um die Burgtalerverlosung interessanter zu gestalten, wird eine Reise für zwei Personen als Hauptgewinn ausgeschrieben. Zu diesem Zeitpunkt hat die Aktivgemeinschaft 67 Mitglieder.

Nach dem frühen Tod von Karl Stollenwerk gab es nur noch 60 Mitgliedsbetriebe in der IGHG. 20 davon formierten sich zu einer Gruppe „Sonntagskinder“. Diese hielten die Schließung der östlichen Wilhelmstraße für die Lösung zur Belebung der Innenstadt. Zu dieser Zeit wurde auch in den Grafschafter Nachrichten öffentlich der Verfall der IGHG diskutiert.

Durch viel Engagement wurde die BBI in den letzten Jahren wieder stärker. Unsere Mitglieder sind im Stadtrat, Sportvereinen, Berufsverbänden und auf Politik-Kreisebene vertreten. Heute besteht die BBI unter dem 1. Vorsitz von Sonja Hemme aus 118 Mitgliedsbetrieben. Damit ist der Verein die größte und älteste Werbegemeinschaft in der Grafschaft Bentheim.

Den 1. Vorsitz hatten:
1948 – 19?? August Hellendoorn
19?? – 1970 Ernst Kaune
1970 – 1980 Paul Wilke sen.
1980 – 1986 Paul Wilke jun.
1986 – 1998 Karl-Heinz Stollenwerk
1998 – 2003 Bernd Schlüter
seit 2003 – Sonja Hemme